Was brauche ich, um eine eigene  
Homepage 
zu erstellen?

Teil 2
aus der Lexware Hangouts Serie
„Kleinunternehmer im Web“

am 9. Dezember 2015, 11:00 Uhr, Dauer: 30-60 Minuten
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Dein Unternehmen im Internet zu präsentieren geht einfacher und schneller als man denkt. Wir zeigen dir, wie du eine professionelle Homepage selbst erstellen kannst. Natürlich sind für einzelne Schritte auch Experten wie Webdesigner oder Grafiker hilfreich, sie sind aber nicht zwingend notwendig. Auch mit wenig Fachwissen lässt sich in überschaubarer Zeit ein tolles Ergebnis erreichen.

Auf ein Ziel fokussieren!

Zunächst solltest du dir die Frage stellen, wofür du die Homepage nutzen möchtest: Willst du einfach nur Aufmerksamkeit (Awareness) erzeugen, prominenter in der lokalen Suche vertreten sein oder vielleicht sogar einen Online-Shop lancieren? Oder soll es womöglich ein Blog sein, um den
eigenen Bekanntheitsgrad zu vergrößern und das Vertrauen und Prestige bei der
Zielgruppe zu verbessern?

Eine Web-Präsenz bietet also viele Chancen und Vorteile. So können deine Kunden zum Beispiel auch weitaus schneller Kontakt zu dir aufnehmen – sei es per E-Mail oder telefonisch.

„Wenn es nicht verkauft, ist es nicht kreativ.“
#Lexware #Ecommerce

Welches CMS Tool soll ich wählen?

In diesem Hangout mit Christopher Hlubek und Claudius Heitz geht es zum einen um die Frage, was eine Homepage alles leisten muss – in Sachen Design, Nutzerfreundlichkeit und Content. Außerdem zeigen wir, mit welchem Tool du arbeiten kannst: WordPress, TYPO3 oder doch die Vorlage bzw. der Baukasten eines Internetproviders? Bei der Wahl des passenden Systems spielt die Content-Pflege natürlich eine entscheidende Rolle. Kann und möchte ich die Website selbst selbst redaktionell überarbeiten oder soll das ein externer Dienstleister für mich erledigen?

Am Rande wird noch über die Programmierung der Homepage (insbesondere HTML und CSS) gesprochen sowie über Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Qualitätssicherung.

Klick jetzt rein bei Teil 2 der Lexware Hangout Serie zum Thema „Homepage erstellen“

Das Lexware Hangout bietet dir folgende Inhalte

Eine eigene Homepage zu erstellen ist kein Hexenwerk. Folgende Schritte führen garantiert zum Erfolg:

  1. Eine Webadresse bzw. Domain wählen und einen Hostingvertrag abschließen.
  2. Die Homepage konzipieren und die Seitenstruktur inklusive Navigation festlegen.
  3. Das Layout gestalten und die Texte erstellen.
  4. Fertiges Design definieren und programmieren.
  5. Die Homepage offiziell bei Google anmelden.
  6. Feintuning und loslegen.

Fragen & Antworten

Folgende Fragen wurden während des Hangouts und durch unsere Zuschauer gestellt:

Wann ist es sinnvoll, die eigene Homepage von einem externen Dienstleister (zum Beispiel einer Agentur) erstellen zu lassen?

Das hängt ganz davon ab, wie viel Zeit und Geld du investieren willst und inwieweit du dich schon mit Webseiten auskennst. Für erste Gehversuche im Web machen fertige Tools, die du selbst bedienen kannst, durchaus Sinn. Wenn du jedoch ein größeres Web-Projekt lancieren willst (etwa einen Online-Shop), solltest du idealerweise ausgewiesene Experten hinzuziehen. Außerdem solltest du bei allem was du planst immer das Thema Datensicherheit berücksichtigen.     

Was ist zu Beginn bei der Erstellung meiner
Homepage wichtig? Und wie sehen die Schritte danach aus?

Kläre zunächst, was du mit deiner Homepage überhaupt erreichen willst. Aus diesem Ziel  ergeben sich dann automatisch weitere Fragen: Welche Inhalte benötige ich? Wo bekomme ich diese her (zum Beispiel von Flyern oder anderen Print-Produkten, die mir bereits vorliegen)? Wie strukturiere ich meine Inhalte am besten? Wie gestalte ich die Navigation und Sitemap? Auf welches technische System setze ich? Wie soll das Design aussehen? Kann ich die Gestaltung des Designs selbst übernehmen oder benötige ich einen Grafiker? Ganz wichtig nach der technischen Umsetzung ist auch das ausgiebige „Testing“.

Welches technische System ist das Beste?

Das lässt sich pauschal nicht so einfach beantworten. Prinzipiell gilt: Ganz einfache Baukästen solltest du kritisch prüfen und vorab klären, wie verbreitet das jeweilige System ist und ob eine aktive Community dahinter steht, mit der du dich bei Bedarf austauschen kannst. Hilfreich sind hier sicherlich auch einschlägige Referenzen. Zu den häufig eingesetzten Systemen und Templates zählen TYPO3, WordPress, Drupal und Joomla!.

Welche gängigen Baukastensysteme gibt
es für Einsteiger?

Um eine kleine Auswahl an Vorlagen zu geben: Ein beliebter Baukasten ist Jimdo oder auch WIX. Zu schnellen und ansprechenden Ergebnissen kommt man auch mit Webflow.

Ist eine mobile Optimierung sinnvoll?

Ja, gerade Kleinunternehmer dürfen die mobile Optimierung ihrer Website nicht vernachlässigen, denn aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung (siehe auch Hangout 3) ist das ein wachsender Markt (Stichwort: „mobile first“). Daher die Empfehlung: Setze bei deiner Homepage vor allem auf das sogenannte „Responsive Design“ sowie auf kurze und knappe Inhalte, die auch auf dem Smartphone und Tablet gut zu lesen sind. Du solltest zudem im Vorfeld prüfen, ob dein technisches System die mobile Anpassung mitliefert. Häufig gibt es hierfür eigene „Themes“, also separate Designvorlagen.

Was kostet eine gute Website in etwa?

Das ist stark abhängig von deinen Ansprüchen und dem Angebots-Modell, für das du dich entscheidest. Bei einfachen Lösungen kann man mit einem Initialaufwand ab 2.500 Euro rechnen (inklusive Webspace einrichten und Domain anmelden). Hinzu kommen weitere Kosten – etwa für das Hosting, die fortlaufende Pflege und so weiter.

Welche Inhalte dürfen auf keinen Fall fehlen?

Aus rechtlicher Sicht müssen vor allem Impressum und Kontaktdaten so eingebunden sein, dass sie von jeder Webseite aus mit einem Klick erreichbar sind. Beim Thema Impressum lohnt es sich, den Rat eines Rechtsexperten einzuholen. Wenn personenbezogene Daten erhoben werden, darf darüber hinaus eine Datenschutzerklärung nicht fehlen. Für alle anderen Inhalte solltest du eine Konkurrenzanalyse durchführen. Eine ausgiebige Recherche in den bekannten Suchmaschinen reicht hierfür meist schon aus. Beachte bitte: Wenn du fremde Fotos, Texte und Videos einbinden willst, gilt das Urheberrecht – das heißt du musst dich um entsprechende Freigaben kümmern.

Stichwort E-Mail-Newsletter: Per Plugin oder auf einen separaten Dienst vertrauen?

Viele Systeme bieten die Möglichkeit eines Newsletters als Plugin-Lösung an. Solche Vorlagen sind gerade für Einsteiger hilfreich und nützlich. Sobald du aber effektives E-Mail Marketing betreiben willst, empfiehlt sich die Wahl eines separaten Cloud-Anbieters.

Wie kann ich Social Media-Buttons auf meiner Homepage einbinden?

Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, Xing, LinkedIn und Co. eignen sich hervorragend, um den Bekanntheitsgrad deiner Homepage zu erhöhen (siehe auch Hangout 4). Die Einbindung entsprechender Buttons erleichtert das schnelle Teilen von Inhalten, ob Bilder, Texte oder Videos. Tipp: Von heise.de gibt es eine datenschutzkonforme Lösung, um Social Media-Buttons einfach einzubinden. Nähere Informationen findest du zum Beispiel hier.

Mit unseren Experten

Der Host: Christoph Pause

Christoph ist seit 2008 Chefredakteur der Marketingzeitschrift acquisa. Seine Themen sind digitales Marketing, E-Commerce und Kundenmanagement. Mit seinem Engagement begeistert er 18.000 Leser offline und weit über 80.000 Online Nutzer im Web.

Co-Host: Frederick Hofmann

Was wäre das Leben ohne Geeks und Hipster? Frederick ෴ arbeitet als Online Marketing-Spezialist bei Lexware und füllt die Lücke zwischen Kreation, Design und Coding.
Er ist Webdesigner mit Eifer und für digitale Marketing-Innovationen & Strategie der Marke Lexware zuständig.

Christopher Hlubek

Christopher ist Geschäftsführer der Agentur networkteam und hat bereits viele Websites entwickelt. Außerdem arbeitet er seit einigen Jahren mit viel Herzblut
als Neos Core Developer.

Claudius Heitz

Claudius managt viele Web-Projekte – von kleinen Landingpages bis zu großen Portalen im Enterprise-Bereich. Seit fünf Jahren leitet er zusammen mit seinem Bruder Daniel die Web-Agentur /gebrüderheitz.

Wissen & Tipps zu diesem Hangout

aus acquisa, Lexware Wissen & Tipps, Lexware Blog und Lexoffice Blog

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