Marketingplan:
Wie plane ich die Kommunikation im Web mit Werbung und PR?

Teil 5 
aus der Lexware Hangouts Serie
„Kleinunternehmer im Web“

am 17. März 2016, 11:00 Uhr, Dauer: 30 Minuten
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Wo soll es eigentlich hingehen mit meinem Kleinunternehmen? Welche Marketingziele will ich offline und online erreichen? Wie sieht meine Gesamtstrategie aus? Es wird schnell klar: Ohne ein ausgereiftes Konzept – einen Marketingplan – wird es schwierig, die genaue Stoßrichtung deines Unternehmens festzulegen und einzelne Marketing-Maßnahmen sinnvoll voranzubringen.

Es gibt vieles zu beachten!

Und genau darum geht es in Teil 5 unserer Hangout-Serie: Mirko Lange, Berater und Geschäftsführer von talkabout, erklärt, wie ein guter Marketingplan aussieht und welche Schritte bei der konzeptionellen Erstellung und Umsetzung wichtig sind. Zu den wesentlichen
Bestandteilen eines solchen Konzepts gehören die eigene Positionierung und Zielformulierung (Unternehmensvision), die Budgetplanung sowie das Ableiten geeigneter Maßnahmen und Kampagnen – und ganz zum Schluss die Erfolgskontrolle.

„Investiere genügend Zeit in deine Marketingplanung – es wird sich auszahlen.“
#Lexware #Marketing

Tipp: Plane abteilungsübergreifend

Häufig macht es Sinn, mehrere Marketing- und Vertriebskanäle in deine Strategie einzubeziehen. Denn schließlich möchtest du dem Kunden ein möglichst ganzheitliches Bild bieten („Marketing aus einem Guss“). Die richtige Verzahnung bzw. Abstimmung ist hier also entscheidend. 

Weniger ist mehr

Hinterfrage bei deiner Planung jeden Arbeitsschritt und vermeide gerade zu Beginn zu viele Kampagnen auf einmal. Konzentriere dich stattdessen auf ausgewählte Maßnahmen, die du dafür jedoch umso intensiver ausschöpfst. Schaffe dir auf diese Weise ein einzigartiges Marketing-Profil! Die Kunden werden es dir danken.

Lerne in unserem Hangout von einem echten Online Marketing-Profi!

Das Lexware Hangout bietet dir folgende Inhalte

  1. Eine Website braucht heutzutage viele Inhalte. Wie kann ich meine Marketingaktionen effizient organisieren?
  2. Welche zentralen Fragen sollte ich klären, bevor ich an die Erstellung von Inhalten gehe?
  3. Macht es Sinn, bereits in der Planungsphase einen externen Berater heranzuziehen?
  4. Gibt es für die Marketingplanung spezielle Tools, die mir das Leben einfacher machen?

Fragen & Antworten

Folgende Fragen wurden während des Hangouts und durch unsere Zuschauer gestellt:

Wie viel Zeit sollte ich mir als Selbständiger oder Kleinunternehmer für den Marketingplan nehmen? Ich will ja nicht meine gesamte Freizeit für mein Online-Projekt opfern …

Texte, Fotos, Videos – bevor du werthaltige Inhalte produzieren und online stellen kannst, musst du diese erst einmal planen und organisieren. Das alles kostet natürlich Zeit. Wie viele Stunden du pro Woche investieren solltest, lässt sich jedoch schwer sagen. Wichtig: Die größte Zeitersparnis ergibt sich dadurch, dass du von Anfang an das Richtige machst. Oder um es anders herum zu formulieren: Es gibt keine größere Verschwendung als das Falsche richtig gut zu machen!

Die erste und allerwichtigste Frage, die du dir zu Beginn stellen musst, lautet daher: Was ist für mich das Richtige bzw. die richtige Vorgehensweise? Und damit bist du mitten drin in deiner Online Marketing Strategie. Bedenke: Es gibt Tausende von potenziellen Wettbewerbern im Internet (wenn nicht sogar noch mehr). Und jede Maßnahme kostet Zeit und Geld.

Wie kann ich bei der Planung möglichst effizient vorgehen? Welche Schritte sind empfehlenswert?

Wir empfehlen ein
dreistufiges Vorgehen:

  1. Ganz am Anfang steht die richtige Positionierung. Was biete ich als Existenzgründer oder Kleinunternehmer meinen Kunden überhaupt an? Wie unterscheidet sich mein Angebot von der Konkurrenz? Was macht meine KMU so besonders? Biete ich vielleicht einen exzellenten Service an (Service-Führerschaft)? Oder schätzen mich meinen Kunden vor allem wegen meines sozialen Engagements? Kurzum: Was ist mein Alleinstellungsmerkmal (meine „Unique Selling Proposition“ – USP) bzw. meine „Reason why“?
  2. Aus der „Reason why“ lässt sich dann die individuelle „Story“ ableiten. Was habe ich zu berichten? Über was kann ich meine Kunden im Web informieren? Eine gute Geschichte rund um dein Produkt oder deine Dienstleistung ist gerade dann besonders hilfreich, wenn es viele Wettbewerber mit vergleichbaren Angeboten gibt. Denn dann entscheidet letztlich der Zusatznutzen darüber, ob ein Kunde kauft oder nicht. Und guter Content wirkt sinnstiftend.
  3. Erst im dritten Schritt solltest du die konkreten Inhalte festlegen (zum Beispiel Image-Video drehen, Blogbeitrag schreiben oder Fotos von der Baustelle machen) und die passenden Kanäle auswählen (Willst du zum Beispiel auch im Social Media-Bereich präsent sein? Wenn ja: Welche Plattform? Siehe auch Hangout 4).

Diese Vorgehensweise kommt übrigens im sogenannten „Story Circle“ zum Tragen, einem bekannten Konzept aus dem Content Marketing.

Grundlegender Vorteil: Durch die aufgezeigten drei Schritte gelingt dir eine fokussierte Herangehensweise. Das heißt du verfällst nicht in einen blinden Aktionismus und kannst dich auf ausgewählte Marketing-Maßnahmen konzentrieren, die dein Web-Angebot einzigartig und tiefgründig machen.

Sollte ich auf jeden Fall einen externen Berater hinzuziehen, um mein Alleinstellungsmerkmal bzw. die „Reason why“ herauszufinden?

Eine externe Beratung kann durchaus hilfreich sein, ist aber kein absolutes Muss. Vorsicht ist angesagt bei Dienstleistern, die gleich „in die Vollen“ gehen wollen, ohne vorher eine detaillierte Planung aufzustellen. Und wenn du dich einem Experten anvertraust, solltest du natürlich immer auch ein gewisses Vertrauen in diese Person haben.

Welche Tools oder Vorlagen können mir zur Steuerung meiner Inhalte helfen?

Um größere Content-Mengen sinnvoll zu planen, gibt es eine Reihe nützlicher Programme: Hierzu gehört zum Beispiel scompler, ein Tool, das unser Hangout-Experte Mirko Lange entwickelt hat und das bereits in der kostenfreien Version hilfreiche Planungsmöglichkeiten bietet. Weitere gute Tools sind Basecamp, HubSpot und Trello.

Die Tools bieten dir für deine Redaktionsplanung zwar viele Komfort-Funktionen, sind aber nicht zwingend notwendig. Du kannst zunächst auch ganz klassisch auf die gängigen Office-Programme setzen.

Noch einmal kurz zusammengefasst: Auf was kommt es in Sachen Online Marketing Strategie an?

Das Wichtigste ist die richtige Positionierung. Erst wenn du dein Alleinstellungsmerkmal klar formuliert hast, solltest du dich mit der „Story“ und den passenden Inhalten und Kanälen beschäftigen. Darüber hinaus solltest du einen Zeitplan entwickeln, damit du dich nicht verzettelst und deine Ziele stets im Blick hast. Bei Bedarf kannst du externe Berater und spezielle Planungs-Tools einsetzen – das ist aber beides kein Muss.

Mit unseren Experten

Der Host: Christoph Pause

Christoph ist seit 2008 Chefredakteur der Marketingzeitschrift acquisa. Seine Themen sind digitales Marketing, E-Commerce und Kundenmanagement. Mit seinem Engagement begeistert er 18.000 Leser offline und weit über 80.000 Online Nutzer im Web.

Mirko Lange

Mirko ist Content Marketing- und SEO-Experte und Inhaber der Unternehmensberatung talkabout in München. Er publiziert regelmäßig Blog-Beiträge unter www.talkabout.de/blog.

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aus acquisa, Lexware Wissen & Tipps, Lexware Blog und Lexoffice Blog

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